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Viral Marketing - Was ist das?

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Resolve Business News: "Viral Marketing - Was ist das?"

Das Ezine von Resolve Consultants und David Jakob

Resolve Business News

Ausgabe 1. September 2006

In dieser Ausgabe:


Neuigkeiten
 

Aus persönlichen Gründen überlegen wir, nach Luzern zu ziehen. Deshalb habe ich angefangen, Wohnungen über das Internet zu suchen. Das Angebot an Immobilien-Suchmaschinen ist überraschend gross. Erfreulicherweise wurden auch die Dienstleistungen, die angeboten sind, gut ausgebaut. Zum Beispiel, für die verschiedenen Objekte ist fast immer auch ein Link zu einer Karte dabei, so dass man den Standort sieht. Fotos sind meistens vorhanden, sowie - ganz wichtig - ein Steuerrechner. Hier wird aufgezeigt, wie sich der potentielle Standort steuertechnisch unterscheidet vom bisherigen Wohnort. Tolle Sache. Besonders gut ausgebaut habe ich den Dienst von Homegate gefunden. Wirklich empfehlenswert! Ob und wann wir umziehen, werden Sie hier erfahren!


Kommentar
 

Zurzeit habe ich Besuch bei mir. Ein langjähriger Freund, der in Paris wohnt, aber in London arbeitet. Es ist immer interessant, andere Ansichten zu erhalten, besonders von jemandem, der Weitblick hat. Mein Kollege ist Stratege bei einem grossen Telekom-Anbieter.

Ein Thema betraf den Wert von Management-Seminaren. Aus seiner Sicht sind die meisten Seminare nicht besonders wertvoll, besonders solche, die sich mit den "weichen" Themen auseinandersetzen. Die Erfahrung zeigt, sagt er, dass die Methoden und Inhalte dieser Art von Seminaren danach selten umgesetzt werden, oder zumindest nicht konsequent. Als Beispiel nennt er das TMI Time Management System, welches in den 80er Jahren überall durchgeführt wurde. Heute kennt kaum jemand dieses System mit seinen Ordnern und speziellen Formularen, usw.

Obwohl ich ihm zum Teil zustimme, kommt es immer auf die Motivation des Teilnehmers an. Wenn man einfach vom Boss zum Seminar gesandt wird, weil das Budget noch nicht aufgebraucht wurde, oder weil der Boss das Gefühl hat, der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin habe es nötig, dann fehlt oft die Motivation für das Seminarthema. In solchen Fällen ist es auch verständlich, dass es nicht viel bringt. Dasselbe wenn ein Seminar viel mehr Inhalt verspricht als danach geliefert wird - und das habe ich selber oft erlebt.

Ein wertvolles Seminar muss ein Thema angehen, bei dem ich gerade einen Informationsmangel habe; es muss gut strukturiert sein; es muss mich "abholen", wo ich bin und nicht dort, wo der Seminarleiter möchte dass mein Wissensstand ist; es muss wirklich neues und anwendbares Material liefern, zusammen mit einer umsetzbaren Methodik. Ansonsten wird es das Ziel verfehlen und unzufriedene Teilnehmer zeugen.

In der letzten Ausgabe habe ich von den schlimmen Vortragsfehlern gesprochen. Als Seminarleiter sind diese besonders zu beachten.


Viral Marketing - Was ist das?
 

Mein Kommentar in dieser Ausgabe über Seminare ist entstanden, weil ich diese Woche selber an einem Seminar/Workshop teilgenommen habe. Erfreulicherweise war es sehr gut geführt, und ich profitierte davon. Über die Umsetzung muss ich mir noch Gedanken machen. Das Thema: Virales Marketing!

Was ist das überhaupt? Die Idee ist einfach: eine Marketingaktion, die sich wie ein Virus im Markt verbreitet. Irgendwo fängt es an, und innert kürzester Zeit wird es überall bekannt. Das ist einfach zu sagen, aber nicht so einfach zu machen.

Für Viele besteht virales Marketing darin, dass ein Spruch am Ende jedes E-Mails angehängt wird, zusammen mit einem Link, und so weiterverbreitet wird, jedes Mal wenn jemand ein E-Mail weiterleitet. Eventuell wird ja jemand auf den Spruch reagieren und den Link mal anklicken. Das hat eigentlich auch sehr gut funktioniert für, z.B., Gratis-E-Mail-Konten. GMX, beispielsweise, macht das mit folgendem Spruch: "Feel free - 10 GB Mailbox, 100 FreeSMS/Monat ... Jetzt GMX TopMail testen: http://www.gmx.net/de/go/topmail". Das ist natürlich verlockend - aber nur wenn ich gerade einen Email-Lieferanten suche.

Es wirkt aber nur, wenn

  • das Angebotene auch gut und interessant ist
  • die Werbung verlockend und spannend wirkt, und
  • die aufgebaute Beziehung danach auch gepflegt wird.
Ansonsten, ist einfach Werbung.

Der wichtigste Ansatz im viralen Marketing ist die Erkenntnis, dass Menschen am besten reagieren, wenn sie sich beachtet und gewünscht fühlen. Somit muss man effektive Wege finden, wie man in den Dialog mit dem Kunden kommen kann und wie man diesem Kunden das Gefühl geben kann, dass er oder sie auch wichtig für den Anbieter sind. Zum Glück gibt es aber die moderne Technologie. Somit ist "Mass-Customisation" wirklich möglich. Ein super Beispiel dafür findet sich auf der Website von current.tv, wo viel vom Inhalt von den Website-Besuchern gestaltet wird. So gut ist diese Idee, dass diverse Unternehmen dort Wettbewerbe sponsoren, um neue Werbespots zu bekommen, welche danach im Fernsehen erscheinen. Einige Beispiele können Sie hier sehen.

Die Blogs tragen hier auch sehr viel bei. Auch wir werden demnächst einen Blog aufschalten, um unsere Kommentare und interessante Neuigkeiten bekannt zu machen. Mit Blogs sieht man oft eine Kettenreaktion, einfach weil diese von den Suchmaschinen z.Zt. so begehrt sind. Dieses Thema werden wir auch tiefer aufgreifen in zukünftigen Ausgaben. Virales Marketing - das Stichwort ist gefallen; nehmen Sie das Thema auf und finden Sie neue Wege, mit Ihren bestehenden und potentiellen Kunden in Kontakt zu kommen!


In eigener Sache
 

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Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und würden uns über jedem Feedback freuen. Die nächste Ausgabe erhalten Sie am 15. September 2006.


Alles Gute und bis zur nächsten Ausgabe

Ihr
David Jakob

David Jakob, Resolve Consultants

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