Projektportfoliomanagement IV
Projektportfoliomanagement IV

Resolve Business News: "Projektportfoliomanagement IV"
Das Ezine von Resolve Consultants und David Jakob
Wir sind umgezogen!
Ab sofort gilt unsere neue Adresse:
Resolve Consultants Schädrütistrasse 31, 6006 Luzern
Alle andere Koordinaten (Telefon, Fax, E-Mail) bleiben gleich.
Der Umzug war ein Krampf, aber es hat sich gelohnt: mehr Platz im Büro und eine wunderbare Aussicht auf den Pilatus und den Vierwaldstättersee. Das macht das Arbeiten ein noch grösseres Vergnügen!
Immer wieder dasselbe: Vor Weihnachten wird Geld ausgegeben, als ob die Welt zu Ende gehe; dann kommt der Januar und nochmals wird Geld wie verrückt ausgegeben, diesmal wegen des Ausverkaufs. Gleich bleibt, dass wir (gemäss den Interviews auf dem Fernseher) dieses Jahr nicht mit dem blöden Spiel mitmachen. Trotz dieser Aussagen machen die Geschäfte neue Gewinnrekorde im Vor- und Nach-Weihnachtsverkauf. Was geht hier eigentlich vor?
Meiner Meinung nach haben die wenigsten von uns den Mut, unsere Familienangehörigen nicht mit den bestmöglichen Geschenken einzudecken. Wir stehen unter dem Druck, mindestens so gut zu sein wie die Nachbarn oder nahen Verwandten. Sichtbar war das für mich dieses Jahr mit den Weihnachtsbeleuchtungen. So üppig, so viel, so grandios! Als einziges aber beweist es, dass diejenigen, die hier mitmachen, in der Lage sind, grosse Stromrechnungen zu bezahlen. Der Film mit Chevy Chase "Christmas with the Griswolds" zeigte das auf hervorragende Weise: 25'000 Lampen mussten da brennen; der Baum wurde selber geholzt - alle 15 Meter davon, für die normale Zimmerhöhe von 220 cm; usw. Wenn ich einen Neujahrswunsch habe, dann den, dass wir endlich einsehen, wie schwerkrank wir wirklich sind. Trotzdem: Prosit auf ein erfolgreiches 2007!
Projektportfoliomanagement IV
Wie sichere ich ab, dass die richtigen Projekte unterstützt werden? In der letzten Ausgabe habe ich beschrieben, wie wichtig ein Businessplan ist, um ein Projekt zu beurteilen. Im Portfoliomanagement geht es aber darum, welche der vielen Projekte mit guten Business-Cases sollten unterstützt werden aus den ungenügenden Mitteln? Jedes Projekt kann einzeln durch den Business-Case bewertet werden. Aber ein Portfolio mit den verschiedensten Projekten ist schwierig zu vergleichen, weil es nur selten einen gemeinsamen Nenner gibt. Wie lassen sich deshalb alle so betrachten, dass ein qualitativer guter und wertvoller Vergleich möglich ist? Was haben ein Projekt zur Aufrüstung der EDV-Anlage, ein Projekt zur Produktentwicklung und eine Marketingkampagne gemeinsam? Solche Fragen haben in der Vergangenheit verhindert, dass eine Gesamtbewertung aller Projekte gemacht wurde, einfach weil der einzige gemeinsame Nenner die Kosten waren, und das ist ungenügend, um das ganze Portfolio zu beurteilen. Die Erfahrung zeigt, dass eine grosse Gemeinsamkeit nicht nur die Kosten sind, sondern der Beitrag zum Gewinn. Ein Projekt, das nichts bringt, soll auch nicht gemacht werden, oder? Das ist schnell gesagt, aber gar nicht so einfach zu machen. Projekte, die Kosteneinsparungen als Ziel haben, tragen doch nicht direkt zum Gewinn bei? Natürlich, denn auch diese erhöhen die Rentabilität des Unternehmens. Es gilt also die richtigen Faktoren zu verwenden, um ihren Gewinnbeitrag messen zu können. Das lässt sich machen, aber oft nur, indem neue Fragen gestellt werden: z.B. Wenn ein Projekt einen Arbeitsprozess kürzt, wie gross ist der Wert der gesparten Zeit und/oder Ressourcen? und wie können wir den jetzigen Stand messen, so dass wir einen Vergleich machen können? Das sind spannende Fragen, die viel von einem Berater verlangen. Da müssen wir erfinderisch sein, um ein gutes und wertvolles Merkmal zu finden, aber es ist immer möglich. Ein Portfolio lässt sich messen, indem die einzelnen Projekte gegeneinander bewertet werden auf zwei Dimensionen. Einfach einen Gewinn zu messen, genügt nicht, denn jedes Projekt ist auch einem Risiko ausgeliefert. Wird das Projekt erfolgreich sein, und zwar in dem Masse, das im Business-Case ausgewiesen wird? Welche Faktoren können das Endresultat beeinflussen? Auch diese Fragen müssen gestellt werden, denn ein Business-Case schaut in die Zukunft und jede Zukunftsprognose ist ungewiss; einzig sicher sind die Vergangenheit und die Gegenwart. Wie wir Risiko bemessen können, werden wir im nächsten Beitrag anschauen.
Mehr zu diesem Thema in der nächsten Ausgabe. Wenn Sie dieses Thema interessiert,
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uns über jeden Feedback freuen. Die nächste Ausgabe erhalten Sie am 1. Februar 2007.
Alles Gute und bis zur nächsten Ausgabe
Ihr

David Jakob, Resolve Consultants
"Alles rund um Businessplanung und Kundenakquisition"
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